Schutzausrüstung ist sehr wichtig

Labor, Personen in medizinischer Schutzausrüstung

Im beruflichen Alltag wird Schutzkleidung in den unterschiedlichsten Bereichen benötigt. Vor allem in der Industrie und im Handwerk wird sie besonders oft getragen. Doch auch in anderen Branchen wie der Medizin ist sie ein fester Bestandteil der Arbeitssicherheit. Die Kleidung dient vorrangig zum eignen Schutz vor Gefahren, die durch die ausgeübte Tätigkeit auftreten. Bakterien, Viren, Chemikalien oder Säuren sind nur einige Beispiele. Übertragen werden sie auf die unterschiedlichste Art und Weise, weshalb für jede Arbeit eine individuelle Schutzausrüstung konzipiert werden muss. Aus diesem Grund ist der Arbeitsschutz sehr vielfältig. Unter anderem zählen zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen, Atemschutzmasken und Helme. Darüber hinaus werden die Gegenstände nicht nur bereitgestellt, sondern es erfolgt auch eine persönliche Unterweisung im Umgang mit den einzelnen Komponenten.

Umgang und Anwendung

Arbeitsschutz sollte immer an primärer Stelle stehen und zu denen jeweiligen Gegebenheiten passen. Deshalb gibt es bestimmte Regeln und Normen, die bei der Arbeitssicherheit beachtet werden müssen. Die Eigenschaften werden meist von einer Zulassungsstelle in Augenschein genommen und entsprechend zertifiziert. Im Anschluss an die Gefährdungsbeurteilung ist eine Einweisung zur Handhabung und Aufbewahrung unerlässlich. Jedes Einzelteil muss stets intakt sein und normgerecht gereinigt werden, um den vollen Schutz zu gewährleisten. Mit regelmäßigem Einsatz kommt es früher oder später zur Abnutzung, weshalb in festen Abständen eine Kontrolle erfolgen sollte. Mangelhafter Arbeitsschutz hat eben auch Folgen bei versicherungsbedingten und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten.

Schutz in der Medizin

Gerade im Umgang mit Menschen sind Hygienemaßnahmen und ein geeigneter Schutz, um sich und andere nicht zu gefährden, von großer Bedeutung. So sind es nicht nur mechanische Verletzungen, die im Arbeitsalltag auftreten, sondern ebenfalls Infektionskrankheiten, die durch Erreger übertragen werden können. Bei den Infektionskrankheiten sind gerade solche gefährlich, die durch die Atemwege ausgesondert werden und durch Einatmen in den Körper gelangen. Das Tragen von Einmalhandschuhen, langärmeligen Schutzkitteln, Schutzbrillen und ein Mund- und Nasenschutz sind Vorkehrungsmaßnahmen, die ein derartiges Risiko minimieren. Des Weiteren ist eine Desinfektion und Entsorgung der Utensilien wichtig, da selbst kleine Löcher Platz für die Mikroorganismen bieten, durchzudringen.

Mund- und Nasenschutz

Im medizinischen Bereich ist der Mund- und Nasenschutz vielleicht die wichtigste Schutzmaßnahme. Einwegmasken, wie man sie in jedem Supermarkt findet, sind für den Einsatz dementsprechend ungeeignet. Empfehlenswert sind zumindest CE zertifizierte FFP2 oder FFP3 Masken nach der Filtering Face Piece Klassifizierung. Sie haben eine 95 % oder 99 % Filterleistung gegen Viren, Keime, Bakterien und andere infektiöse Erreger und Stoffe. Nach Produktionsdatum können sie 12 Monate gelagert werden, bis der Schutz nachlässt. Außerdem findet man Varianten mit einem Kunststoffventil im vorderen Mundbereich, der ein besseres Ein- und Ausatmen zulässt. Wer ganz auf Nummer sichergehen möchte, kann sich einen zusätzlichen Gesichtsschutz anschaffen. Dieser schützt ergänzend vor Spritzer, die durch Körpersekreten ausgeschieden werden. Lediglich das Wiederverwenden von Schutzmasken ist weniger ratsam, da diese aufwendig gereinigt werden müssen.